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Magnesiumcitrat: Die 6 wichtigsten Vorteile – von der psychischen Gesundheit bis hin zu besserem Schlaf

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Als Mineralstoff ist Magnesium von großer Bedeutung. Er ist an nahezu allen Körperfunktionen beteiligt – so etwa an der Energieerzeugung, Muskelkontraktion und Nervenleitung. Außerdem trägt er dazu bei, den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht zu halten. Magnesium spielt in über 300 Enzymsystemen im ganzen Körper eine Rolle.

Magnesiumcitrat ist eine chelatierte Form von Magnesium, die oft zur Verbesserung der Aufnahme eingesetzt wird, da sie vom Körper leichter verwertbar ist als andere Formen. Zwar enthalten viele – oft preiswerte – Nahrungsergänzungsmittel das Mineral Magnesium, doch handelt es sich dabei häufig um Magnesiumoxid. Magnesiumoxid ist schwer löslich und wird nur schlecht resorbiert, wodurch es eher zu Durchfall führen kann, obwohl alle Formen von Magnesium weichen Stuhl verursachen können. 

Was bewirkt Magnesiumcitrat?

Im Laufe der Zeit haben sich immer mehr Hinweise darauf verdichtet, dass Magnesiumcitrat viele verschiedene positive Wirkungen hat, darunter:

  • Schutz der Herzgesundheit
  • Aufrechterhaltung eines gesunden Blutzuckerspiegels
  • Reduzierung von Migräne
  • Unterstützung der psychischen Gesundheit
  • Verbesserung der Knochengesundheit
  • Förderung eines besseren Schlafs

1. Vorteile für die Herzgesundheit

Die neuesten Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Magnesium das Herz auf verschiedene Weise schützen kann. Es kann helfen, den Blutdruck zu senken, entzündungshemmend wirken, den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht halten und die Nervenleitung normalisieren, wodurch Herzrhythmusstörungen oder unregelmäßige Herzschläge reduziert werden.

Eine kürzlich durchgeführte Überprüfung von Metaanalysen ergab, dass Magnesium einen hohen Blutdruck um 0,2–18,7 Punkten (systolischer Blutdruck – die obere Zahl) bzw. 0,3–10,9 Punkten (diastolischer Blutdruck – die untere Zahl) senken kann. Interessanterweise scheint Magnesium den Blutdruck nicht über den normalen Bereich hinaus zu senken. Dies deutet darauf hin, dass es keinen niedrigen Blutdruck verursachen oder dazu beitragen sollte. Personen, die einen normalen Blutdruck haben oder blutdrucksenkende Medikamente einnehmen, haben daher keine weitere Senkung des Blutdrucks durch die Einnahme von Magnesiumpräparaten zu befürchten.

Bemerkenswert ist, dass ein niedriger Magnesiumspiegel sowohl mit Todesfällen aufgrund von Herzkomplikationen als auch mit Todesfällen jeglicher Ursache zusammenhängt. Eine Metaanalyse zur Magnesiumzufuhr ergab, dass sich das Risiko für Herzinsuffizienz pro 100 mg, die täglich aufgenommen wurden, um 22 % verringerte. In Anbetracht der Tatsache, dass Herzerkrankungen die häufigste Todesursache sind, könnte jede signifikante Reduzierung des Herzerkrankungsrisikos die Mühe wert sein.

2. Vorteile für den Blutzucker

Blutzuckerprobleme treten in der Weltbevölkerung immer häufiger auf. Weltweit haben über 422 Millionen Menschen mit Diabetes zu kämpfen, und es wird erwartet, dass die Zahl in den nächsten Jahrzehnten weiter steigen wird. Es werden sichere und wirksame Hilfsmittel gegen Diabetes und erhöhten Blutzucker benötigt, um diese langfristigen Trends umzukehren.

Ein weiterer Nutzen von Magnesium für die Gesundheit ergibt sich aus seiner potenziellen Wirkung auf den Blutzucker. Hämoglobin A1C ist ein Maß für den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten zwei bis drei Monate. Eine Übersichtsarbeit ergab, dass eine Magnesiumergänzung bei Menschen mit schlechter Blutzuckerkontrolle einen moderaten Effekt auf die Senkung des Hämoglobin-A1C-Werts hatte. Andere Studien deuten ebenfalls darauf hin, dass eine Magnesiumergänzung den Blutzuckerspiegel verbessern könnte.

3. Vorteile bei Migräne

Migräne ist eine häufig auftretende Erkrankung, die zu starken Kopfschmerzen führt, welche in einigen Fällen so ausgeprägt sind, dass sie zu einer schweren Behinderung und einer eingeschränkten Lebensqualität führen. Schätzungen zufolge sollen weltweit etwa eine Milliarde Menschen mit Migräne zu kämpfen haben. Bei Migräne leiden die Betroffenen unter extremen Schmerzen in der Kopfgegend, die typischerweise mit Übelkeit, Erbrechen sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit einhergehen.

Magnesiummangel scheint eine bedeutende Rolle bei Migräne zu spielen. Menschen, die an Migräne leiden, haben meist einen niedrigeren Magnesiumspiegel als Menschen, die nicht von dieser Erkrankung betroffen sind. Magnesium trägt zur Beruhigung des Gehirns bei, indem es den erregenden Neurotransmitter Glutamat reduziert, von dem bekannt ist, dass er an der Entstehung und Aufrechterhaltung von Migräne beteiligt ist. Ein Übersichtsartikel, der die Wirksamkeit von Magnesium bei Migränesymptomen untersuchte, kam zu dem Ergebnis, dass eine orale Magnesiumergänzung die Migränehäufigkeit um 80 % und den Schweregrad um 73 % reduzierte.

4. Vorteile für die psychische Gesundheit

Magnesium hat, insbesondere in Form von Magnesiumcitrat, mehrere Auswirkungen auf das Gehirn und die psychische Gesundheit. Interessanterweise korreliert ein Magnesiummangel stark mit dem Stressniveau – und Stress erschöpft wiederum bekanntlich die Magnesiumreserven. Magnesium dämpft die erregende Aktivität im Gehirn und verstärkt gleichzeitig die beruhigende Wirkung von Gamma-Aminobuttersäure. Magnesium beeinflusst sogar den Serotoninspiegel, indem es als Cofaktor für die Serotoninproduktion fungiert und gleichzeitig die Serotoninübertragung verbessert. Die am häufigsten verschriebenen Medikamente gegen Angstzustände und Depressionen zielen darauf ab, den Serotoninspiegel zu erhöhen. Des Weiteren spielt Magnesium eine Rolle bei der Muskelentspannung. Während Kalzium für die Muskelkontraktion benötigt wird, trägt Magnesium zur Muskelentspannung bei.

Zwar wird die Qualität der Nachweise als schlecht beschrieben, jedoch deuten aktuelle Forschungsergebnisse darauf hin, dass Magnesium bei Angstzuständen lindernd wirken kann. Die stärkste Wirkung scheint sich wohl bei Patienten zu entfalten, die anfällig für Angstgefühle und Stress sind.

Die Daten deuten außerdem darauf hin, dass Magnesium Depressionen und Niedergeschlagenheit beeinflussen könnte. Studien, in denen die Zusammenhänge zwischen der aufgenommenen Nahrung und Depressionen untersucht wurden, konnten anscheinend nachweisen, dass es diesbezüglich Korrelationen gibt. Die Studie zeigt, dass eine erhöhte Magnesiumzufuhr das Risiko für Depressionen senkt. Ein niedriger Magnesiumspiegel im Blut scheint auch mit Depressionen zu korrelieren, obwohl noch weitere Studien erforderlich sind, um den Zusammenhang vollständig nachzuweisen. Sowohl in Tierstudien als auch in klinischen Studien am Menschen konnte eine Besserung von depressiven Symptomen bei der Gabe eines Magnesiumpräparats festgestellt werden, wobei die Auswirkungen bei Personen mit einem Mangel an dem Mineral ausgeprägter zu sein scheinen.

5. Vorteile für die Knochengesundheit

Während die meisten Leute bei der Knochengesundheit an Kalzium und Vitamin D denken, sollte Magnesium da nicht weit dahinter liegen. Knochen bestehen vorwiegend aus Kalzium und Phosphor. 60 % des körpereigenen Magnesiums befinden sich jedoch in den Knochen. Im Jahr 2009 gab die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit ein Gutachten heraus, welches besagte, dass die bisherigen Studien ausreichen, um behaupten zu können, dass die Magnesiumaufnahme zur Gesundheit und Erhaltung der Knochen beiträgt.

Bei Frauen mit geringer Knochendichte werden niedrigere Magnesiumwerte im Blut festgestellt. Überdies wurde gezeigt, dass Personen, die genetisch bedingt einen höheren Magnesiumspiegel im Blut aufweisen, eine signifikant bessere Knochendichte der unteren Wirbelsäule haben. Studien haben gezeigt, dass die Einnahme von Magnesiumpräparaten (in Form von Magnesiumcitrat) möglicherweise dazu beiträgt, den Knochenabbau zu verlangsamen. Eine Metaanalyse der Forschungsergebnisse zu Magnesium und Knochendichte kam zu dem Schluss, dass eine Magnesiumergänzung positive Tendenzen bei der Verbesserung der Knochenmineraldichte in der Hüfte und im Oberschenkel zeigt.

6. Vorteile des Schlafs

In Anbetracht der potenziellen Auswirkungen von Magnesium auf das Stress- und Angstempfinden klingt es wenig überraschend, dass dieses Mineral auch zur Verbesserung des Schlafes beitragen kann. Die bisherigen Studien reichen zwar noch nicht aus, um eine eindeutige Aussage treffen zu können, jedoch hat eine kürzlich durchgeführte Studienauswertung ergeben, dass Beobachtungsstudien wohl darauf hindeuten, dass Menschen, die einen Magnesiummangel aufweisen, schlechter schlafen. Sie neigen möglicherweise eher dazu, tagsüber einzuschlafen, fühlen sich schläfriger, schlafen vielleicht nicht so lange und neigen dazu, stärker zu schnarchen. Die Ergebnisse der randomisierten Studien zum Zusammenhang zwischen Magnesium und Schlaf sind jedoch gemischt. Dies deutet darauf hin, dass weitere größere Studien erforderlich sind, um mögliche Vorteile besser zu verstehen.

Magnesiummangel mit Magnesiumcitrat bekämpfen

Obwohl Magnesium ein besonders gesundheitsförderlicher Mineralstoff ist, nehmen viele Menschen nicht genug von diesem wichtigen Nährstoff zu sich. Einige Schätzungen deuten darauf hin, dass die meisten Menschen nicht den Mindestbedarf an Magnesium zu sich nehmen, wodurch sie einem erheblichen Mangel ausgesetzt sind. Zu den Lebensmitteln mit einem höheren Magnesiumgehalt gehören Nüsse, Samen, BohnenVollkornprodukteund Kakao.

Angesichts dieser geringen Aufnahmemengen könnte es für manche Menschen wichtig sein, die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln in Betracht zu ziehen, um den Grundbedarf an Magnesium zu decken. In Bezug auf die zur Nahrungsergänzung erhältlichen Formen von Magnesium sollte beachtet werden, dass Magnesiumcitrat besser absorbiert wird als Magnesiumoxid.

Fazit

Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff, der für zahlreiche Prozesse im gesamten Körper notwendig ist, um die Gesundheit zu erhalten. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Magnesium sich positiv auf die Herzgesundheit, den Blutzuckerspiegel, die Linderung von Migräne, die psychische Gesundheit und den Knochenabbau auswirken kann. Leider nehmen zahlreiche Personen nicht die empfohlene Mindestmenge an Magnesium aus der Nahrung zu sich, daher stellt die Nahrungsergänzung mit Magnesium eine attraktive Option dar, um von den potenziellen gesundheitlichen Vorzügen zu profitieren. Magnesiumcitrat ist eine gut resorbierbare Form von Magnesium, die eine gute Möglichkeit bietet, um bei Bedarf eine ausreichende Magnesiumaufnahme zu gewährleisten.

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